Das Mountainboard, kurz MTB Board, nimmt unter Lenkmatten– und Kite Begeisterten eine zentrale Rolle ein. Denn durch eben dieses Mountainboard wird man weniger abhängig vom Kiten am Strand. Mit dem richtigen Untersatz machen Fluggeräte auch im Binnenland auf Wiese und Asphalt (mit Einschränkungen 😉 ) großen Spaß.

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Zuletzt aktualisiert am 17.06.2019
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Zuletzt aktualisiert am 17.06.2019

Das Mountainboard

Irgendwie ist das Mountainboard eine gelungene Mischung aus Skateboard und Snowboard. Im wesentlichen besteht es aus vier Bestandteilen:

  • Board / Deck
  • Bindung
  • Rollen / Rädern
  • Achsen / Channel Trucks Achsen

Anders als beim klassischen Skateboard werden die Füße in die Schlaufen der Bindung gestellt. So bleibt das Board an den Füßen, wenn man zu großen Sprüngen ansetzt. Der Unterschied zum Snowboard hingegen sind die Rollen. Übrigens: Besitzer eines Snowboards können ihre Bindung auch für das MTB Board nutzen, dazu später mehr.

Insgesamt ähneln sie von den Bestandteilen her am ehestem einem Longboard. Diese wiederum sind nicht kitetauglich.

Vor- und Nachteile von Mountainboards

  • Sie machen den Kitesurfer und Snowboarder flexibler – Man kann direkt vor der Haustüre boarden gehen
  • Für viele Gelände geeignet: Sand, Wiesen, Hügel, Asphalt
  • Dank Bindung sicherer Stand
  • Snowboard Feeling im Sommer
  • Auch ohne Kite zum Downhill fahren nutzbar
  • Sind einfach mit dem Auto zu transportieren
  • Im Winter nicht nutzbar
  • Auf weichen Untergründen schwierig

Flexibel mit dem MTB Board: Spaß ohne Wind!

Ein unschätzbarer Vorteil von Mountainboards ist die universelle Einsetzbarkeit. Bei Wind lässt sich das Board in Verbindung mit einem Kite, idealerweise einem Depowerkite oder einer normalen Vierleiner Lenkmatte nutzen.

Bei Windstille kann das MTB Board jedoch auch ohne Drachen als Downhill Freizeitspaß dienen. Ähnlich wie mit dem Mountainbike kann man Downhill die Berge herunterfahren, solange der Untergrund es hergibt. Wiesen und Sanddünen eignen sich hier bestmöglich.

Vier MTB Board Disziplinen und Fahrstile

Kitelandboarding

Beim Kitelandboarding steht der Fahrer auf dem MTB Board und lässt sich von einer Lenkmatte, einem Depowerkite oder einem Kite ziehen. Der besondere Reiz: Hier sind extrem hohe Luftsprünge und maximale Airtime garantiert.

Boarder X

Beim Boarder-X treten vier Athleten auf dem Mountainboard (auch ATB Board genannt) gegeneinander an und fahren über eine präparierte Strecke um den Sieg.

Freestyle

Beim Freestyle Mountainboard fahren werden die heißesten Tricks und Sprünge vollführt. Ähnlich wie beim Skaten und Snowboarden wird im Park oder an der Ramp gefahren.

Downhill

Downhill und Freeride ähnelt ein wenig dem Mountainbiking. Hier stürzt man sich über Downhillstrecken und ohne Kite ins Abenteuer. Die Strecken müssen nichtmal sonderlich steil sein um Spaß zu machen. Ideal für Snowboarder, die sich im Sommer nach einer herrlichen Abfahrt sehnen.

Die Geschichte des Mountainboard

Irgendwann in den 90ern hatte die Snowboarder in den USA es satt, immer nur zur Wintersaison auf dem Board zu stehen. Es musste ein Untersatz her, mit dem die Berge auch ohne Schnee bezwungen werden konnten. Schon kurze Zeit später, um 1995 dachte sich ein englischer Mountainboarder, dass man sich auch von einem Kite ziehen lassen könnte: Die Geburtsstunde des Kitelandboarding.

Nach einem schleppenden Start der neuen Sportart führten seit 2002 auch Drachengeschäfte wie z.B. Wolkenstürmer eines ist, die ersten Boards. Es dauerte jedoch bis 2005 bis das Mountainboarding seinen Durchbruch erzielte. Einen großen Anteil daran haben die großen Depowerkites, die sich sicherer steuern lassen.

Wo mit dem Mountainboard fahren?

Wenn du das Mountainboard mit Kite oder Lenkmatte fahren möchtest, benötigst du einen halbwegs festen Untergrund und eine große freie Fläche. Ideal sind kurz gemähte Wiesen und ein harter Sandstrand. Die Fläche sollte die Dimensionen eines Fußballplatzes erreichen und frei von Hindernissen sein. Straßen, Hochspannungsleitungen und Strommasten genauso wie Strandkörbe oder Felsen am Strand sind potentielle Gefahrenquellen.

Mit etwas Glück findest du eine Freizeitwiese, einen Segelflugzeug- oder Modellflugzeugplatz in deiner Nähe und kannst den Betreiber davon überzeugen, dich dort fahren zu lassen.

Wenn du das Mountainboard ohne Kite fahren möchtest bieten sich natürlich Downhillstrecken und Erhebungen an, von denen du dich herunterstürzen kannst. Dazu bedarf es keiner Alpen, auch das Mittelgebirge hat hier bereits einiges an Strecken zu bieten.

Grundsätzlich darfst du überall mit dem Mountainboard fahren. Achte und respektiere jedoch Privatbesitz und Verbote. Naturschutzgebiete sind tabu und viele Tourismus Organisationen untersagen das Drachensteigen an ihren Hauptstränden. Häufig gibt es aber an etwas abseits gelegenen Stränden ausgewiesene Drachen- und Kitestrände, die du nutzen kannst.

Verletzungsgefahr bei MTB Boards nicht unterschätzen

Überall wo Kräfte wirken und Geschwindkeit im Spiel ist besteht Verletzungsgefahr. Dabei muss nicht mal der Fahrer Schuld sein. Eine Unebenheit im Gelände. Materialermüdung an der Leine, Unachtsamkeit oder Überschätzung führen am Häufigsten zu Stürzen. Daher sind Protektoren und ein Helm zumindest ratsam, um groben Verletzungen beim mountainboarden vorzubeugen.